


Glossar
Abformung Zahnmedizin (optisch)
Moderne-Verfahren in der ästhetischen Zahnmedizin (beispielsweise LAVA COS) verzichten auf die physische Abformung des behandelten Zahnes, indem sie nach optischer Erfassung des Zahnes ein virtuelles Abbild erzeugen, auf dem dann per CAD Zahnersatz geplant und via CAM gefertigt wird. Die optische Abtastung des Stumpfes wird daher auch „optische Abformung“ genannt.
CAD/CAM - Technik
Dieses Verfahren dient der Herstellung von Zirkon Kronen und Brückengerüsten, ohne die Modellation einer Vorlage. Die beschliffenen Zahnstümpfe und die benachbarten Zähne werden von einem mechanischen Mundscanner abgetastet. Die Scann-Daten werden dann auf einen Computer übertragen. Der Zahntechniker kann nun das gewünschte Gerüst digital am Bildschirm gestalten. Diese digitalen Daten werden anschließend an das entsprechende Fräsgerät übermittelt.
Keramik Zahnersatz
Zahntechnische Keramiken (z.B.Vollkeramikkrone) bestehen aus nichtmetallischen und anorganischen Substanzen und werden in der Regel bei Raumtemperatur aus einer Rohmasse, die aus einem Keramikpulver und einer Flüssigkeit besteht, geformt. Diese Keramik ist hochschmelzend, feuerfest und chemisch sehr beständig. Die Verblendmasse Keramik ermöglicht die perfekte Versorgung mit individuellem und ästhetischem Zahnersatz.
SQL
SQL ist relativ einfach aufgebaut und semantisch an die englische Umgangssprache angelehnt. SQL stellt eine Reihe von Befehlen zur Definition von Datenstrukturen nach der relationalen Algebra, zur Manipulation von Datenbeständen (Einfügen, Bearbeiten und Löschen von Datensätzen) und zur Abfrage von Daten zur Verfügung. Durch seine Rolle als Quasi-Standard ist SQL von großer Bedeutung, da eine weitgehende Unabhängigkeit von der benutzten Software erzielt werden kann.
Bioverträglicher Zahnersatz
Ein bioverträglicher Zahnersatz ist eine metallfreier Zahnersatz, der weist Inhaltsstoffe aufweist, die sich im Körper neutral verhalten. Auch nach Jahren dürfen diese Stoffe keinerlei allergische Reaktionen hervorrufen oder gar toxisch (giftig) auf den menschlichen Organismus wirken. Besonders geeignete sind Materialien die einen geringen Verschleiß (Oberflächenabrieb) aufweisen, z.B. Goldlegierungen, Keramik, Zirkon, und besondere Arten von Kunststoffen.
Digital Veneering System (DVS)
Restaurationen, die mit dem Lava™ Digitalen Verblendsystem angefertigt wurden, sind ästhetischer als einschichtige Presskeramiken, da sie aus drei präzise kontrollierten Schichten bestehen – dem Zirkonoxid-Käppchen, der Fusionskeramik und dem Glaskeramikmaterial – alle mit unterschiedlicher Farbgebung und Transluzenz.
Randschluss
Die Übergangsstelle zwischen Krone und Zahn (Kronenrand), muss besonders exakt gearbeitet sein. Die Krone muss glatt in den Zahnstumpf übergehen, ohne tastbaren Spalt. Bei einem zu großen Randspalt können sich Speisereste sowie Zahnbelag ablagern, was unter anderem zu Karies führen kann.
Zirkonoxid / Zirconiumdioxid (ZrO2)
oder auch mit dem Trivialnamen Zirkonoxid bezeichnet (ältere Namen sind Zirkonsäure oder Zirkonerde), nach Zirkon die in der Natur häufigste Verbindung des Elementes Zirconium. Zirconiumdioxid ZrO2 ist eine Hochleistungskeramik, also ein nichtmetallischer, anorganischer Werkstoff, und gehört zu der Gruppe der Oxidkeramiken und wird entsprechend als Zirkon Zahnersatz verwendet. Die Modifikation im monoklinen Kristallgitter wird auch Baddeleyit genannt, diese kommt auch als Mineral in der Natur vor.


